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McWiderstand geht verwaltungstechnisch gegen McDonalds-Betrieb vor.

Die Bürgerinitiative wird auf verwaltungsrechtlichem Weg gegen den Betrieb vorgehen.

Berlin 12.09.2007 – Am 14.09.2007 wird die erste McDonalds Filiale in Kreuzberg, an der Wrangelstraße/Skalitzerstraße eröffnen. Die Genehmigung dieser Filiale gegenüber der dort anliegenden Schulen mit mehr als 7000 Kinder und Jugendlichen ist ein Afron gegen die gesellschaftliche Umbesinnung wieder hin zu gesünderer Ernährung. Die Verneinung des Konzerns zu dieser standortorientierten Profitabsicht spiegelt erneut die Strategie des McDonalds Konzerns, unter dem Deckmantel eines ernährungsbewussten Lifestyles Fastfood zu verkaufen und hinsichtlich der Kundenbindung in bedenklicher Weise schon bei Kindern zu beginnen.

Die Niederlassung wurde ohne nachbarschaftliche Rücksichtnahme errichtet:

  • McDonalds hat es wissentliche versäumt Lärm- und Geruchsbelästigungen in der nahen Umgebung vorab zu prüfen, obwohl es direkte AnwohnerInnen gibt und aus diversen Gerichtsprozessen bekannt ist, das im Nahbereich sehr häufig Geruchsbelästigungen auftreten.
  • Es ist ein Nachtbetrieb des Drive-In genehmigt, dessen Ausfahrt direkt unter den Schlafzimmerfenster von AnwohnerInnen liegt.
  • Aus den von McDonalds verwendeten Einwegverpackungen resultiert eine Zunahme des Müllaufkommens obwohl der Kiez bereits ein erhebliches Müllproblem hat.
  • Die angekündigten architektonische Eingliederung der Einrichtung in die Umgebung ist in Bezug auf den benachbarten Lidl hervorragend gelungen. In Bezug auf die vorhandenen Altbauten leider eine weitere Verschandelung des Gebietes. In diesem Carree hat der Bezirk nun einer weitere Chance zur sinnvollen Stadtgestaltung vergeben.
  • Interessenten mit kulturellen und sozialen Ideen wurden aufgrund der Profitorientierung beim Verkauf des Grundstücks durch die Deutsche Post Immobilien Entwicklungsgesellschaft an McDonalds nicht berücksichtigt. Immerhin ist der Besitz der Post über Generationen durch die Allgemeinheit erwirtschaftet worden.

Der Konzern sieht in der Errichtung der Filiale eine Aufwertung des Gebietes. Der Konzern präsentiert sich unter dem Motto Vielfalt, verkauft aber nur Einheitsbrei. Im Einzugsgebiet um den Wrangelkiez befinden sich mehrere Filialen. Es gibt also keinen Bedarf.

Gebt der Gesellschaft einen Teil von dem zurück, was sie euch gegeben hat.

Zitat J. Krocs (Gründer von McDonalds)

In diesem Sinne fordern wir den Konzern auf, zu seiner eigenen Unternehmensphilosophie zu stehen und das Gebäude den Jugendlichen im Bezirk zu übergeben.

Wir werden unsere kreativen Aktivitäten fortsetzen und auch den verwaltungs-rechtlichem Weg nicht scheuen.

Last edited: 14 September, 2007 | Kein Kommentar

FDP bekommt Ihr Fett weg

07. Juni – Berlin-Kreuzberg

Die Jungliberalen: verteilen kostenlos McDonalds Burger um für die Freiheit zu demonstrieren!

Wir meinen, dass das echt schräg ist!

Über die etwas peinliche Aktion der Jungliberalen für einen McDonalds im Kiez berichtet der RBB Video: Burger für Bürger

Das McWiderstand-Fazit: Martin (Mc)Lindner (FDP-Spitzenkandidat) – xxx – das war wohl nix!

Last edited: 7 June, 2007 | 21 Kommentare

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